Offenstallwissen

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​​Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​22.​12.201​3

Ende November hat das Veterinäramt der Region Hannover ein Rundschreiben an Reitvereine, Pensionsställe und größere Pferdehaltungen verschickt mit der Aufforderung, eine artgerechte Pferdehaltung umzusetzen. Der Brief bezieht sich auf die „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“ von 2009.


Darin heißt es unter Punkt  2.1.2. Bewegungsverhalten
Unter natürlichen Bedingungen bewegen sich Pferde im Sozialverband bis zu 16 Stunden täglich. Dabei handelt es sich normalerweise um langsame Bewegung (Schritt) verbunden mit Futteraufnahme. Pferde haben somit einen Bedarf an täglich mehrstündiger Bewegung. Mangelnde Bewegung kann die Ursache von Verhaltensstörungen sein und bedingt Schäden, insbesondere am Bewegungsapparat. Darüber hinaus beeinträchtigt Bewegungsmangel auch die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege sowie den gesamten Stoffwechsel.


In dem Anschreiben heißt es dann weiter:

Daher muss allen Pferden täglich mehrstündig die Möglichkeit zur freien Bewegung in einem Auslauf oder auf der Weide gegeben werden. Ganz besonders gilt dies für Zuchtstuten, Fohlen und Jungpferde. Kontrollierte Bewegung (unter dem Sattel oder an der Longe) beinhaltet andere Bewegungsabläufe und kann daher die freie Bewegung nicht vollständig ersetzen. Als Mindestfläche für einen Auslauf sind für 1-2 Pferde 150 m² zu veranschlagen. Für jedes weitere Pferd kommen mindestens 40 m² dazu. Der übliche Boxenpaddock ist dafür in der Regel zu klein. Diese Anforderungen gelten auch für den Winter. Problematischen Bodenverhältnissen ist daher durch geeignete Maßnahmen wie Drainagen vorzubeugen.


Weiter unten im Brief folgt dann:

Bei Kontrollen von Pferdehaltungen werden diese Anforderungen ab Beginn der Weidesaison 2014 als Standard vorausgesetzt. Soweit die Anforderungen noch nicht erfüllt sein sollten, wird um Abhilfemaßnahmen gebeten.


Das ist doch mal ein sehr schöne Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich folgen noch andere Veterinärämter, damit noch mehr Pferde aus den Boxen in den Offenstall kommen.

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​Veröffentlicht am ​22.​12.201​3

Ende November hat das Veterinäramt der Region Hannover ein Rundschreiben an Reitvereine, Pensionsställe und größere Pferdehaltungen verschickt mit der Aufforderung, eine artgerechte Pferdehaltung umzusetzen. Der Brief bezieht sich auf die „Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten“ von 2009.


Darin heißt es unter Punkt  2.1.2. Bewegungsverhalten
Unter natürlichen Bedingungen bewegen sich Pferde im Sozialverband bis zu 16 Stunden täglich. Dabei handelt es sich normalerweise um langsame Bewegung (Schritt) verbunden mit Futteraufnahme. Pferde haben somit einen Bedarf an täglich mehrstündiger Bewegung. Mangelnde Bewegung kann die Ursache von Verhaltensstörungen sein und bedingt Schäden, insbesondere am Bewegungsapparat. Darüber hinaus beeinträchtigt Bewegungsmangel auch die Selbstreinigungsmechanismen der Atemwege sowie den gesamten Stoffwechsel.


In dem Anschreiben heißt es dann weiter:

Daher muss allen Pferden täglich mehrstündig die Möglichkeit zur freien Bewegung in einem Auslauf oder auf der Weide gegeben werden. Ganz besonders gilt dies für Zuchtstuten, Fohlen und Jungpferde. Kontrollierte Bewegung (unter dem Sattel oder an der Longe) beinhaltet andere Bewegungsabläufe und kann daher die freie Bewegung nicht vollständig ersetzen. Als Mindestfläche für einen Auslauf sind für 1-2 Pferde 150 m² zu veranschlagen. Für jedes weitere Pferd kommen mindestens 40 m² dazu. Der übliche Boxenpaddock ist dafür in der Regel zu klein. Diese Anforderungen gelten auch für den Winter. Problematischen Bodenverhältnissen ist daher durch geeignete Maßnahmen wie Drainagen vorzubeugen.


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Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

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