Offenstallwissen

Offenstallwissen

​​​Wohin mit dem kranken Offenstallpferd?

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​18.​1​1.201​​6

Wenn eben möglich, sollte das Pferd im Offenstall bleiben. Für viele Krankheiten ist die vertraute Umgebung und Bewegung hilfreich. Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen das Pferd vorübergehend in eine Box oder einen abgesperrten Bereich muss, zum Beispiel wenn es bereits im Schritt deutliche Schmerzen hat.

Wie kann das aussehen?

Das oberste Ziel sollte sein, dass das kranke Pferd nicht irgendwo alleine stehen muss, sondern Pferdegesellschaft hat. Pferde sind Herdentiere und leiden sehr darunter, wenn keine Artgenossen in der Nähe sind. Die meisten Pferde werden dann sehr unruhig und bewegen sich mehr, als wenn man sie im Offenstall gelassen hätte. Zudem behindert auch der psychische Stress die Genesung.

Die Sache mit der Pferdegesellschaft ist jedoch oftmals gar nicht so einfach, wenn man weitläufige Offenställe hat. Trennt man zum Beispiel einen Teil des Liegebereiches als Krankenbox ab und die restlichen Pferde sind die meiste Zeit an den weit entfernten Heuraufen, dann ist das kranke Pferd zu viel alleine.

Verschiedene Möglichkeiten ​der Pferde-Gesellschaft ​

Nutzt man leicht bewegliche Behälter zur Heufütterung (Netze, kleine Raufen), so könnte man vorübergehend die Herde in der Nähe des Unterstandes füttern. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man den Krankenbereich etwas größer fasst und dann eine Gesellschaftspferd mit einsperrt. Dieses ist natürlich nur möglich, wenn es entsprechend verträgliche Kombinationen gibt.

Bei größeren Anlagen kann man den Krankenbereich dort anlegen, wo eventuell andere Pferde (Boxenpferde, kleine Offenställe) sich aufhalten. Es ist aus meiner Sicht nicht zwingend nötig, dass das kranke Pferd Gesellschaft aus der eigenen Herde hat. Hauptsache es gibt überhaupt Pferde in der unmittelbaren Nachbarschaft.


Bei unseren Offenställen funktioniert es unterschiedlich gut. In drei Offenställen können wir Bereiche an den Unterständen abteilen und die eingesperrten Pferde haben dort entweder Gesellschaft der eigenen Herde oder auch (zusätzlich) von der Nachbarherde (wenn der eigene Trupp sich an den entfernteren Heuraufen aufhält).


Bei den drei anderen Gruppen sind wir auf Krankenboxen angewiesen, die in der Reithalle liegen. Bei mehreren kranken Pferden ging das sehr gut. Bei einem einzelnen Pferd fehlte in den letzten Monaten (nach Wegbau der ständig belegten Boxen) die Pferdegesellschaft. Aus diesem Grund (und weil es gerade wieder große Nachfrage nach einem Minilaufstall gab) haben wir etwas umgebaut und einen kleinen Offenstall für 2 Ponys zwischen Krankenboxen und Liegebereich der Wallachgruppe eingebaut.

Krankenabteil Offenstall

Man sieht links zwei Paddocks der Krankenboxen und daran anschließend einen größeren Paddock für die beiden Ponys. (Dieser wird dann demnächst noch etwas vergrößert mit einem Weg auf dem jetzt noch mit Gras bewachsenen Streifen). Daran anschließend ist der große Offenstall der Wallachgruppe.


Und so sieht es innen aus:

Krankenabteil Offenstall

Der neue Minilaufstall wurde etwas in den Liegebereich der großen Gruppe hinein gebaut. Da die Fläche für die Pferdeanzahl sehr groß ist, war das kein Problem. Als weiteren Vorteil ist für die Offenstallgruppe nun eine Schleuse am Eingang entstanden.


Gibt es jetzt nur ein krankes Pferd, so hat es in jedem Fall durch die beiden Ponys Gesellschaft.

​​​Wohin mit dem kranken Offenstallpferd?

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​Veröffentlicht am ​​18.​1​1.201​​6

Wenn eben möglich, sollte das Pferd im Offenstall bleiben. Für viele Krankheiten ist die vertraute Umgebung und Bewegung hilfreich. Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen das Pferd vorübergehend in eine Box oder einen abgesperrten Bereich muss, zum Beispiel wenn es bereits im Schritt deutliche Schmerzen hat.

Wie kann das aussehen?

Das oberste Ziel sollte sein, dass das kranke Pferd nicht irgendwo alleine stehen muss, sondern Pferdegesellschaft hat. Pferde sind Herdentiere und leiden sehr darunter, wenn keine Artgenossen in der Nähe sind. Die meisten Pferde werden dann sehr unruhig und bewegen sich mehr, als wenn man sie im Offenstall gelassen hätte. Zudem behindert auch der psychische Stress die Genesung.

Die Sache mit der Pferdegesellschaft ist jedoch oftmals gar nicht so einfach, wenn man weitläufige Offenställe hat. Trennt man zum Beispiel einen Teil des Liegebereiches als Krankenbox ab und die restlichen Pferde sind die meiste Zeit an den weit entfernten Heuraufen, dann ist das kranke Pferd zu viel alleine.

Verschiedene Möglichkeiten ​der Pferde-Gesellschaft ​

Nutzt man leicht bewegliche Behälter zur Heufütterung (Netze, kleine Raufen), so könnte man vorübergehend die Herde in der Nähe des Unterstandes füttern. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass man den Krankenbereich etwas größer fasst und dann eine Gesellschaftspferd mit einsperrt. Dieses ist natürlich nur möglich, wenn es entsprechend verträgliche Kombinationen gibt.

Bei größeren Anlagen kann man den Krankenbereich dort anlegen, wo eventuell andere Pferde (Boxenpferde, kleine Offenställe) sich aufhalten. Es ist aus meiner Sicht nicht zwingend nötig, dass das kranke Pferd Gesellschaft aus der eigenen Herde hat. Hauptsache es gibt überhaupt Pferde in der unmittelbaren Nachbarschaft.


Bei unseren Offenställen funktioniert es unterschiedlich gut. In drei Offenställen können wir Bereiche an den Unterständen abteilen und die eingesperrten Pferde haben dort entweder Gesellschaft der eigenen Herde oder auch (zusätzlich) von der Nachbarherde (wenn der eigene Trupp sich an den entfernteren Heuraufen aufhält).


Bei den drei anderen Gruppen sind wir auf Krankenboxen angewiesen, die in der Reithalle liegen. Bei mehreren kranken Pferden ging das sehr gut. Bei einem einzelnen Pferd fehlte in den letzten Monaten (nach Wegbau der ständig belegten Boxen) die Pferdegesellschaft. Aus diesem Grund (und weil es gerade wieder große Nachfrage nach einem Minilaufstall gab) haben wir etwas umgebaut und einen kleinen Offenstall für 2 Ponys zwischen Krankenboxen und Liegebereich der Wallachgruppe eingebaut.

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Kontakt

Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

F. 035952 28096

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