Offenstallwissen

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​​​​​„Natural Feeder“ für den Offenstall im Test

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​​30.​​4.201​​​​2

​​Aus den USA kommt eine Heukiste aus Kunststoff, die ebenfalls das Ziel hat, dass die Pferde im Offenstall möglichst langsam Heu fressen. Das ganze sieht so aus:

Natural Feeder

Zum Befüllen wird die Kiste umgedreht, Heu eingefüllt, Schieber geschlossen und die Kiste wieder zurückgerollt. Das geht relativ einfach.

Natural Feeder
Natural Feeder
Natural Feeder

Das „Gitter“ liegt oben auf dem Heu auf. Man bekommt drei verschiedene Gittervarianten mitgeliefert, die sich in ihrer „Maschengröße“ unterscheiden. Man beginnt mit den größten Öffnungen und wechselt dann nach einer Eingewöhnungszeit je nach Heuart und Geschicklichkeit der Pferde auf die kleineren Öffnungen.


Dieses aufgelegte Gitter hat etwas Spielraum in der Kiste (ca. 3-4 cm). Das führt dazu, dass die Pferde das Teil etwas hin und her schieben können und damit eine „Brückenbildung“ unter den Stegen meistens vermieden wird. (Nur bei sehr kurzem Heu und wenn man zuviel in die Kiste gequetscht hat, hat man auch hier das Problem, dass die Pferde durch die Öffnungen zeitweise nicht an das Heu mehr herankommen und man es erst aufschütteln muss.)


Im leer gefressenen Zustand sieht das dann so aus:

Natural Feeder

Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu selbstgebauten Heuraufen aus Holz liegt darin, dass man durch das einfache Umdrehen den Dreck automatisch aus der Kiste heraus bekommt. Sehr positiv sehe ich auch das geringere Verletzungsrisiko. Alle Ecken sind abgerundet und selbst wenn die Kiste von den Pferden im Offenstall mal „herum gekullert“ würde (unsere Pferde haben es noch nicht gemacht :-)), sollte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Nachteilig finde ich die eher geringe Größe (eine Kiste reicht höchstens für die Heumenge eines Pferdes pro Tag).


Insgesamt ein schöner Ansatz, der auch in einem Offenstall nach dem Prinzip des Paddock Trail gut verwendet werden könnte (mehrere Heukisten verteilt auf dem Tra​il). Das ganze ist natürlich etwas preisintensiv. Man zahlt nicht nur für den gegossenen Kunststoff, sondern natürlich auch für die Idee (die man schließlich auch erst einmal haben muss). Zudem liegen die Frachtkosten ziemlich hoch, auch wenn es inzwischen immerhin einen Vertreter in Großbritannien gibt.

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​​​​​„Natural Feeder“ für den Offenstall im Test

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​Veröffentlicht am ​​​​30.​​4.201​​​​2

​​Aus den USA kommt eine Heukiste aus Kunststoff, die ebenfalls das Ziel hat, dass die Pferde im Offenstall möglichst langsam Heu fressen. Das ganze sieht so aus:

Natural Feeder

Zum Befüllen wird die Kiste umgedreht, Heu eingefüllt, Schieber geschlossen und die Kiste wieder zurückgerollt. Das geht relativ einfach.

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Das „Gitter“ liegt oben auf dem Heu auf. Man bekommt drei verschiedene Gittervarianten mitgeliefert, die sich in ihrer „Maschengröße“ unterscheiden. Man beginnt mit den größten Öffnungen und wechselt dann nach einer Eingewöhnungszeit je nach Heuart und Geschicklichkeit der Pferde auf die kleineren Öffnungen.


Dieses aufgelegte Gitter hat etwas Spielraum in der Kiste (ca. 3-4 cm). Das führt dazu, dass die Pferde das Teil etwas hin und her schieben können und damit eine „Brückenbildung“ unter den Stegen meistens vermieden wird. (Nur bei sehr kurzem Heu und wenn man zuviel in die Kiste gequetscht hat, hat man auch hier das Problem, dass die Pferde durch die Öffnungen zeitweise nicht an das Heu mehr herankommen und man es erst aufschütteln muss.)


Im leer gefressenen Zustand sieht das dann so aus:

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Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu selbstgebauten Heuraufen aus Holz liegt darin, dass man durch das einfache Umdrehen den Dreck automatisch aus der Kiste heraus bekommt. Sehr positiv sehe ich auch das geringere Verletzungsrisiko. Alle Ecken sind abgerundet und selbst wenn die Kiste von den Pferden im Offenstall mal „herum gekullert“ würde (unsere Pferde haben es noch nicht gemacht :-)), sollte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Nachteilig finde ich die eher geringe Größe (eine Kiste reicht höchstens für die Heumenge eines Pferdes pro Tag).


Insgesamt ein schöner Ansatz, der auch in einem Offenstall nach dem Prinzip des Paddock Trail gut verwendet werden könnte (mehrere Heukisten verteilt auf dem Track). Das ganze ist natürlich etwas preisintensiv. Man zahlt nicht nur für den gegossenen Kunststoff, sondern natürlich auch für die Idee (die man schließlich auch erst einmal haben muss). Zudem liegen die Frachtkosten ziemlich hoch, auch wenn es inzwischen immerhin einen Vertreter in Großbritannien gibt.

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Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

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