Offenstallwissen

Offenstallwissen

Meine Lieblingspflanzen im Offenstall

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​20.​1​0.2016

​​Jetzt ist wieder Pflanzzeit für Bäume und Büsche. Für einen Offenstall haben Gehölze jede Menge Vorteile:

  • Schatten für heiße Sommertage, zum Beispiel auch zur „Abkühlung“ an Unterständen
  • Windschutz zum Beispiel in der Nähe von Liegeplätzen oder an Heuraufen
  • Hecken als Raumteiler zur Strukturierung eines Offenstalls
  • Wasserverbraucher für feuchte Paddocks
  • Sehr wertvolle Nahrungsergänzung (Abknabbern überhängender Zweige)
  • Abstandhalter für fütterungswütige Spaziergänger
  • Zur Bodenverbesserung und als Zuhause für viele Insekten und Vögel
  • Pflanzen im Offenstall

    Welche Bäume und Büsche sind geeignet?

    Die Pflanzen sollten natürlich nicht giftig sein und es sollte sich um heimische Sorten handeln. Im einzelnen gefallen mir die folgenden Bäume und Büsche besonders gut im Offenstall:


    Erlen: Sie gehören zu den Pioniergewächsen und kommen auch mit schlechten Bedingungen ziemlich gut zurecht, insbesondere auch mit zu feuchten Böden. Der üblicherweise stark verfestigte und oftmals leblose Paddockboden ist für jede Pflanze eine große Herausforderung. Die Erlen schaffen es. Zudem sind sie vollkommen ungiftig. Zweige und Blätter können von den Pferden gefressen werden.


    Hainbuchen: Diese Baumsorte behält im Herbst ihr Laub extrem lange. Wird sie geschnitten (es ist auch eine typische Heckenpflanze), dann wächst sie sehr dicht. Hainbuchen liefern daher einen besonders guten Windschutz und sind ein guter Ersatz für immergrüne Pflanzen, die für Pferde fast alle giftig sind.


    Weißdorn: Dieser Busch hat einen besonders hohen ökologischen Wert (bietet rund 150 Insektenarten und 30 Singvögeln eine Lebensgrundlage). Er ist sehr schön anzusehen (weiße Blüten im Frühjahr und später rote Beeren) und wird trotz der Dornen von den Pferden gerne abgeknabbert. Er wird in der Kräuterheilkunde zur Unterstützung des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt.


    Birken: Diese Baumsorte hat einen weißen Stamm, kleine Blätter und eine eher lichte Krone. Man kann sie also gut dort einsetzen, wo man nicht soviel Schatten haben möchte. Zudem haben sie den großen Vorteil, dass die Pferde die Stämme und größeren Äste in der Regel nicht abnagen (lebende Birken sondern Gerbstoffe ab, welche den Pferden nicht schmecken). Man kann Sie auch an Stellen pflanzen, an denen ein großzügiges Auszäunen nicht möglich ist. Blätter und kleine Zweige werden gerne gefressen und unterstützen Niere und Harnwege.


    Schwarzer Holunder: Dieser Busch wird von den Pferden gar nicht gefressen. Man kann ihn also dort pflanzen, wo ein Auszäunen gar nicht möglich ist. Man muss die Pflanzen nur zu Beginn vor dem Niedertrampeln schützen. Schwarze Holunder sind gute Schattenspender. Nach einer alten Überlieferung bieten sie angeblich sogar einen gewissen Fliegen- und Mückenschutz.


    Linden: Diese Baumsorte gefällt mir persönlich besonders gut. Die Blätter schmecken im Frühjahr sehr gut im Salat :-). Zudem sind die Blüten eine wertvolle Bienenweide. Auch Pferde können Blätter und Zweige problemlos fressen.

    Haselnuss: Ein Busch, der von Pferden sehr gerne abgeknabbert wird und mit seinen Früchten auch für den Menschen einen „Zusatznutzen“ hat.


    Weiden: Es gibt unzählige Weidensorten. Für alle Bedingungen ist etwas passendes dabei. Weiden wachsen ziemlich schnell, verbrauchen sehr viel Wasser (sind also ideal für feuchtere Standorte), können einfach aus Stecken selbst gezogen werden und nehmen auch ein intensives Beschneiden oder Abknabbern nicht übel. Sie sind ideal für den Offenstall. Für Turnierpferde ist allerdings zu beachten, dass Weidenzweige dopingrelevant sein können (also 48h vorher nicht mehr füttern bzw. abknabbern lassen). Weiden enthalten Salicin (wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt) und wirken fiebersenkend und schmerzlindernd.


    Wildrosen: Von diesen dornigen Vertretern knabbern die Pferde in der Regel nur die frischen Triebe ab. Man kann sie daher auch in Hecken verwenden, die man nicht großzügig auszäunen kann. Sie sehen wunderschön aus und die Hagebutten kann man als Leckerli für die Pferde ernten. Sie eignen sich wegen der Dornen auch als Schutz am Außenzaun.

    Mit Bäumen und Büschen kann man einen Offenstall wunderbar gestalten. Der finanzielle Aufwand ist relativ gering und man kann sowohl für Pferde, Menschen als auch für die resliche Natur viel Positives bewirken. In diesem Sinn „ran an die Spaten“ :-)

    Paddock Trail

    Meine Lieblingspflanzen im Offenstall

    Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

    ​Veröffentlicht am ​​​20.​1​0.2016

    ​​Jetzt ist wieder Pflanzzeit für Bäume und Büsche. Für einen Offenstall haben Gehölze jede Menge Vorteile:

  • Schatten für heiße Sommertage, zum Beispiel auch zur „Abkühlung“ an Unterständen
  • Windschutz zum Beispiel in der Nähe von Liegeplätzen oder an Heuraufen
  • Hecken als Raumteiler zur Strukturierung eines Offenstalls
  • Wasserverbraucher für feuchte Paddocks
  • Sehr wertvolle Nahrungsergänzung (Abknabbern überhängender Zweige)
  • Abstandhalter für fütterungswütige Spaziergänger
  • Zur Bodenverbesserung und als Zuhause für viele Insekten und Vögel
  • Pflanzen im Offenstall

    Welche Bäume und Büsche sind geeignet?

    Die Pflanzen sollten natürlich nicht giftig sein und es sollte sich um heimische Sorten handeln. Im einzelnen gefallen mir die folgenden Bäume und Büsche besonders gut im Offenstall:


    Erlen: Sie gehören zu den Pioniergewächsen und kommen auch mit schlechten Bedingungen ziemlich gut zurecht, insbesondere auch mit zu feuchten Böden. Der üblicherweise stark verfestigte und oftmals leblose Paddockboden ist für jede Pflanze eine große Herausforderung. Die Erlen schaffen es. Zudem sind sie vollkommen ungiftig. Zweige und Blätter können von den Pferden gefressen werden.


    Hainbuchen: Diese Baumsorte behält im Herbst ihr Laub extrem lange. Wird sie geschnitten (es ist auch eine typische Heckenpflanze), dann wächst sie sehr dicht. Hainbuchen liefern daher einen besonders guten Windschutz und sind ein guter Ersatz für immergrüne Pflanzen, die für Pferde fast alle giftig sind.


    Weißdorn: Dieser Busch hat einen besonders hohen ökologischen Wert (bietet rund 150 Insektenarten und 30 Singvögeln eine Lebensgrundlage). Er ist sehr schön anzusehen (weiße Blüten im Frühjahr und später rote Beeren) und wird trotz der Dornen von den Pferden gerne abgeknabbert. Er wird in der Kräuterheilkunde zur Unterstützung des Herz-Kreislaufsystems eingesetzt.


    Birken: Diese Baumsorte hat einen weißen Stamm, kleine Blätter und eine eher lichte Krone. Man kann sie also gut dort einsetzen, wo man nicht soviel Schatten haben möchte. Zudem haben sie den großen Vorteil, dass die Pferde die Stämme und größeren Äste in der Regel nicht abnagen (lebende Birken sondern Gerbstoffe ab, welche den Pferden nicht schmecken). Man kann Sie auch an Stellen pflanzen, an denen ein großzügiges Auszäunen nicht möglich ist. Blätter und kleine Zweige werden gerne gefressen und unterstützen Niere und Harnwege.


    Schwarzer Holunder: Dieser Busch wird von den Pferden gar nicht gefressen. Man kann ihn also dort pflanzen, wo ein Auszäunen gar nicht möglich ist. Man muss die Pflanzen nur zu Beginn vor dem Niedertrampeln schützen. Schwarze Holunder sind gute Schattenspender. Nach einer alten Überlieferung bieten sie angeblich sogar einen gewissen Fliegen- und Mückenschutz.


    Linden: Diese Baumsorte gefällt mir persönlich besonders gut. Die Blätter schmecken im Frühjahr sehr gut im Salat :-). Zudem sind die Blüten eine wertvolle Bienenweide. Auch Pferde können Blätter und Zweige problemlos fressen.

    Haselnuss: Ein Busch, der von Pferden sehr gerne abgeknabbert wird und mit seinen Früchten auch für den Menschen einen „Zusatznutzen“ hat.


    Weiden: Es gibt unzählige Weidensorten. Für alle Bedingungen ist etwas passendes dabei. Weiden wachsen ziemlich schnell, verbrauchen sehr viel Wasser (sind also ideal für feuchtere Standorte), können einfach aus Stecken selbst gezogen werden und nehmen auch ein intensives Beschneiden oder Abknabbern nicht übel. Sie sind ideal für den Offenstall. Für Turnierpferde ist allerdings zu beachten, dass Weidenzweige dopingrelevant sein können (also 48h vorher nicht mehr füttern bzw. abknabbern lassen). Weiden enthalten Salicin (wird im Körper zu Salicylsäure umgewandelt) und wirken fiebersenkend und schmerzlindernd.


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