Offenstallwissen

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​​​​Eine neue Form der Heufütterung: das HEU-TO-GO

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​31.​​8.201​​​5

Wenn man den Pferden 24h Heu ad libitum zur Verfügung stellt, dann beobachtet man (neben den vielen Vorteilen) leider auch, dass die Pferde viele Stunden an der Raufe oder am Netz stehen und stehen und stehen. So ging es auch Familie Haller aus Eriskirch am Bodensee. Sie halten ihre beiden Pferde in Eigenregie und haben sich schließlich den Kopf zerbrochen, wie man das Fressen artgerechter gestalten könnte.


(Als Nebenbemerkung muss man vielleicht noch hinzufügen, dass Familie Haller bis vor kurzem mit einer eigenen Firma aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau tätig war. Nach dem Verkauf der Firma war nun etwas Zeit übrig, das Knowhow ist noch da … und Zitat „Golf spielen liegt uns nicht so richtig“:-)


Das Ergebnis ist das HEU-TO-GO, welches ein wenig an eine Wäschespinne erinnert und bei dem 4 aufgehängte Heuspender nun durch die Pferde bewegt werden können bzw. sich durch den Druck des Pferdemauls bewegen.

Heu-to-go Offenstall

Ich fand die Idee genial, so dass wir es natürlich unbedingt ausprobieren mussten :-) Für den Aufbau haben wir zunächst ein 1m tiefes Loch gebohrt / gegraben und den Pfosten darin einbetoniert. Die weitere Montage übernahm Familie Haller. Die Konstruktion macht einen sehr stabilen Eindruck. Man merkt sofort, dass hier Profis am Werk waren.

Heu-to-go Offenstall

Auch die mitgelieferten Heukörbe sind sehr stabil und vor allem viel einfacher zu befüllen als Netze oder Heutoys, da die Teile von alleine sicher stehen und ohne irgendwelches Aufhalten frei befüllbar sind.


Die Pferde waren natürlich erst einmal etwas skeptisch. Man näherte sich nur sehr langsam und bedächtig. An dem Tag war es auch etwas windig, so dass sich das HTG schon alleine bewegte.

Heu-to-go Offenstall

Aber dann siegte die Neugier …. und ein paar Tage später wurde es gerne besucht. Natürlich dreht es sich nicht immer. Wenn zwei Pferde von verschiedenen Seiten fressen (und damit Druck ausüben), bleibt es auch mal eine Weile stehen. Aber das ist eher die Ausnahme. In der Regel bewegt es sich leicht in die eine oder andere Richtung. Die Pferde können somit keine feste Fresshaltung einnehmen, wie an den Raufen, sondern haben immer mal das eine oder das andere Vorderbein vorne. Sie fressen von rechts oder links und somit variiert auch die Kopfhaltung . Es finden in alle Richtungen Bewegungen statt und es scheint den Pferden auch Spass zu machen.

Heu-to-go Offenstall

Etwas mühsam ist noch die Gewöhnung an die Heukörbe. Die Pferde fressen gerne, wenn das Heu etwas heraushängt, haben aber noch etwas Probleme, wenn es nicht so leicht erreichbar ist. Die gleiche Beobachtung hatten wir schon mit Heutoys gemacht. Auch hier müssen die Pferde erst lernen, den Heutoy etwas hin und her zu bewegen, wenn das Heu nicht mehr so leicht greifbar ist. Wenn die Pferde kein anderes Heu zur Verfügung haben, geht das sehr schnell. Da zur Zeit jedoch noch Gras zum abknabbern da ist, hat keiner Lust, sich zu sehr anzustrengen.


Und hier noch einmal ein Video über unsere Erfahrungen mit dem HEU-TO-GO:

​​​​Eine neue Form der Heufütterung: das HEU-TO-GO

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​Veröffentlicht am ​​​31.​​8.201​​​5

Wenn man den Pferden 24h Heu ad libitum zur Verfügung stellt, dann beobachtet man (neben den vielen Vorteilen) leider auch, dass die Pferde viele Stunden an der Raufe oder am Netz stehen und stehen und stehen. So ging es auch Familie Haller aus Eriskirch am Bodensee. Sie halten ihre beiden Pferde in Eigenregie und haben sich schließlich den Kopf zerbrochen, wie man das Fressen artgerechter gestalten könnte.


(Als Nebenbemerkung muss man vielleicht noch hinzufügen, dass Familie Haller bis vor kurzem mit einer eigenen Firma aus dem Bereich Maschinen- und Anlagenbau tätig war. Nach dem Verkauf der Firma war nun etwas Zeit übrig, das Knowhow ist noch da … und Zitat „Golf spielen liegt uns nicht so richtig“:-)


Das Ergebnis ist das HEU-TO-GO, welches ein wenig an eine Wäschespinne erinnert und bei dem 4 aufgehängte Heuspender nun durch die Pferde bewegt werden können bzw. sich durch den Druck des Pferdemauls bewegen.

Heu-to-go Offenstall

Ich fand die Idee genial, so dass wir es natürlich unbedingt ausprobieren mussten :-) Für den Aufbau haben wir zunächst ein 1m tiefes Loch gebohrt / gegraben und den Pfosten darin einbetoniert. Die weitere Montage übernahm Familie Haller. Die Konstruktion macht einen sehr stabilen Eindruck. Man merkt sofort, dass hier Profis am Werk waren.

Heu-to-go Offenstall

Auch die mitgelieferten Heukörbe sind sehr stabil und vor allem viel einfacher zu befüllen als Netze oder Heutoys, da die Teile von alleine sicher stehen und ohne irgendwelches Aufhalten frei befüllbar sind.


Die Pferde waren natürlich erst einmal etwas skeptisch. Man näherte sich nur sehr langsam und bedächtig. An dem Tag war es auch etwas windig, so dass sich das HTG schon alleine bewegte.

Heu-to-go Offenstall

Aber dann siegte die Neugier …. und ein paar Tage später wurde es gerne besucht. Natürlich dreht es sich nicht immer. Wenn zwei Pferde von verschiedenen Seiten fressen (und damit Druck ausüben), bleibt es auch mal eine Weile stehen. Aber das ist eher die Ausnahme. In der Regel bewegt es sich leicht in die eine oder andere Richtung. Die Pferde können somit keine feste Fresshaltung einnehmen, wie an den Raufen, sondern haben immer mal das eine oder das andere Vorderbein vorne. Sie fressen von rechts oder links und somit variiert auch die Kopfhaltung . Es finden in alle Richtungen Bewegungen statt und es scheint den Pferden auch Spass zu machen.

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Und hier noch einmal ein Video über unsere Erfahrungen mit dem HEU-TO-GO:

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Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

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