Offenstallwissen

Offenstallwissen

​​​​​Experiment Heuhäufchen im Paddock Trail

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​​18.​​​9.201​​​​​1

Wir haben gestern einen Versuch zur Heufütterung im Paddock ​Trail unternommen. In unserem PT wird das Heu in drei großen Raufen angeboten. Dieses hat natürlich vor allem praktische Gründe. Für 8 Pferde wäre es zu aufwendig, zahlreiche Heunetze zu stopfen und zu verteilen. Und die Grundidee von Jackson mit den vielen Heuhäufchen scheint einem auch nicht praktikabel zu sein.


Dennoch wollten wir gerne wissen, wie sich viele verteilte Heuhäufchen auf die Bewegung der Pferde auswirken und haben dazu für 24h alle Raufen leer geräumt und das Heu dafür dreimal auf dem gesamten Track in Mini-Portionen verteilt. ​

Heufütterung Paddock Trail
Heufütterung Paddock Trail

An diesem Tag haben wir 4 Pferde mit einem GPS-Tracker ausgestattet. Diese Pferde hatten wir bereits zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal gemessen. Zwei dieser Versuchspferde hatten leider einen akuten Anfall ​von Spielsucht. Ein GPS-Tracker hing am nächsten Morgen durchnässt (und zunächst nicht funktionsfähig) nur noch am seidenen Faden. (Im trockenen Zustand ging er zum Glück wieder. Der „Kampf“ fand 3,15 h nach Beginn der Messung statt :-(. Der zweite Tracker wurde bei diesem Spiel von den Pferden ausgeschaltet. Aber zum Glück haben die anderen beiden Messungen funktioniert.


Beide Pferde sind überraschenderweise weniger Kilometer gelaufen, als bei der Messung mit den drei Heuraufen:

Style In nur 6,63 km  statt vorher 7,12 km und Nugget 8,37 km statt vorher 10,56 km

Heufütterung im Paddock Trail
Heufütterung im Paddock Trail

Die Pferde sind jeweils nach (bzw. schon bei) dem Heu-Verteilen wie die Staubsauger um den Track gelaufen. Es erinnerte etwas an Ostereiersuchen. Danach war man scheinbar halbwegs satt und musste sich nicht mehr bewegen (Mini-Häufchen blieben auf dem Track liegen). So sah es bei allen drei Heuverteilungen aus. Insgesamt hatten wir dieselbe Menge Heu verteilt, wie sie zur Zeit aus den Raufen fressen (ca. 70 kg bei 8 Pferden und zusätzlichen 3-4 Stunden Weidegang).


Im Vergleich dazu fressen sie an den Raufen langsamer. Zum einen bekommen sie durch die Gitter bzw. Netze nur wenig Halme, zum anderen „wissen“ die Pferde inzwischen, dass immer Heu da ist. Es kann natürlich eine ganze Reihe von Gründen für dieses Ergebnis geben (bei einer anderen Paddock ​Trail Anlage kam ​das Gegenteil heraus). Vielleicht lag es am Wetter (nachts hat es viel geregnet), vielleicht muss man eine zeitlang so füttern, dass sich die Pferde daran gewöhnen können, vielleicht müsste man weniger oder mehr Heu geben (???) Und in jedem Fall müsste man wohl eine größere Anzahl Testpferde haben.


Mir reicht dieses Ergebnis als Anhaltspunkt jedoch erst einmal aus. Wir werden in unserem ​Paddock Trail erst einmal bei den drei verteilten Raufen bleiben.

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​Veröffentlicht am ​​​​18.​​​9.201​​​​​1

Wir haben gestern einen Versuch zur Heufütterung im Paddock ​Trail unternommen. In unserem PT wird das Heu in drei großen Raufen angeboten. Dieses hat natürlich vor allem praktische Gründe. Für 8 Pferde wäre es zu aufwendig, zahlreiche Heunetze zu stopfen und zu verteilen. Und die Grundidee von Jackson mit den vielen Heuhäufchen scheint einem auch nicht praktikabel zu sein.


Dennoch wollten wir gerne wissen, wie sich viele verteilte Heuhäufchen auf die Bewegung der Pferde auswirken und haben dazu für 24h alle Raufen leer geräumt und das Heu dafür dreimal auf dem gesamten Track in Mini-Portionen verteilt. ​

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An diesem Tag haben wir 4 Pferde mit einem GPS-Tracker ausgestattet. Diese Pferde hatten wir bereits zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal gemessen. Zwei dieser Versuchspferde hatten leider einen akuten Anfall ​von Spielsucht. Ein GPS-Tracker hing am nächsten Morgen durchnässt (und zunächst nicht funktionsfähig) nur noch am seidenen Faden. (Im trockenen Zustand ging er zum Glück wieder. Der „Kampf“ fand 3,15 h nach Beginn der Messung statt :-(. Der zweite Tracker wurde bei diesem Spiel von den Pferden ausgeschaltet. Aber zum Glück haben die anderen beiden Messungen funktioniert.


Beide Pferde sind überraschenderweise weniger Kilometer gelaufen, als bei der Messung mit den drei Heuraufen:

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Heufütterung im Paddock Trail

Die Pferde sind jeweils nach (bzw. schon bei) dem Heu-Verteilen wie die Staubsauger um den Track gelaufen. Es erinnerte etwas an Ostereiersuchen. Danach war man scheinbar halbwegs satt und musste sich nicht mehr bewegen (Mini-Häufchen blieben auf dem Track liegen). So sah es bei allen drei Heuverteilungen aus. Insgesamt hatten wir dieselbe Menge Heu verteilt, wie sie zur Zeit aus den Raufen fressen (ca. 70 kg bei 8 Pferden und zusätzlichen 3-4 Stunden Weidegang).


Im Vergleich dazu fressen sie an den Raufen langsamer. Zum einen bekommen sie durch die Gitter bzw. Netze nur wenig Halme, zum anderen „wissen“ die Pferde inzwischen, dass immer Heu da ist. Es kann natürlich eine ganze Reihe von Gründen für dieses Ergebnis geben (bei einer anderen Paddock ​Trail Anlage kam ​das Gegenteil heraus). Vielleicht lag es am Wetter (nachts hat es viel geregnet), vielleicht muss man eine zeitlang so füttern, dass sich die Pferde daran gewöhnen können, vielleicht müsste man weniger oder mehr Heu geben (???) Und in jedem Fall müsste man wohl eine größere Anzahl Testpferde haben.


Mir reicht dieses Ergebnis als Anhaltspunkt jedoch erst einmal aus. Wir werden in unserem ​Paddock Trail erst einmal bei den drei verteilten Raufen bleiben.

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Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

F. 035952 28096

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