Offenstallwissen

Offenstallwissen

​​​​​​Größe der Herden im Offenstall

Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​2​​6.​​​3.201​​​​4

Viele Pferdebesitzer möchten ihr Pferd lieber nur mit einem Kumpel im Offenstall zusammen wohnen lassen oder höchstens mit 3 oder 4 anderen Pferden. Man verspricht sich davon eine ruhigere Atmosphäre und weniger Verletzungen.


Wir haben auf Gut Heinrichshof vier Minilaufställe mit je 2 Pferden, drei mittlere Offenstall-Gruppen mit 8-10 Pferden und zwei große Herden mit jeweils 14 Pferden. Mir persönlich gefallen die beiden großen Offenställe am besten.


Unruhe in großen Offenstall-Gruppen?

In unseren beiden großen Offenstall-Gruppen (eine reine Wallachgruppe und eine gemischte Gruppe mit nur zwei Wallachen und 12 Stuten) geht es etwas lebhafter zu, was jedoch eher an der Alterststruktur der Pferde liegt. Jüngere Pferde versuchen wir immer, in diese Herden einzusortieren, weil dort mehr Platz zum Spielen ist. Bei den kleineren Offenställen ist daher das durchschnittliche Alter deutlich höher. Die jüngeren Pferde sind natürlich öfters am rennen und toben. Manchmal machen die Älteren mit, zu anderen Zeiten stehen sie einfach daneben und sehen den Jungen zu. Man hat überhaupt nicht den Eindruck, dass es ihnen „zu unruhig“ wäre. Auf der anderen Seite merkt man den jungen Pferden an, dass die alten Pferde ihnen Sicherheit geben.

Ich finde es immer etwas schade, wenn Jungpferde in Herden aufwachsen, die nach Alter sortiert sind. Einer muss dann notgedrungen die Leitung übernehmen. Und damit ist ein Jährling oder ein Zweijähriger natürlich vollkommen überfordert.


Freundschaften im Offenstall

Für mich haben die Zusammensetzungen in den Minilaufställen eine kleine Ähnlichkeit mit Zwangsehen. Man stellt zwei Pferde zusammen und hofft, dass sie gut miteinander klar kommen. Wenn es zuviel Streit gibt, trennt man sie wieder. Wenn es ruhig bleibt, ist der Mensch zufrieden. Trotzdem sind es natürlich keine „Liebes-Heiraten“. Meistens haben sich die Paare gut miteinander arrangiert. In größeren Offenställen finden sich dagegen echte Freundschaften.


Im folgenden kleinen Video sieht man so eine Paarung. Diese beiden Pferde hätten man aus „Menschensicht“ eher nicht zusammen gestellt.

Natürlich können größere Offenstall-Gruppe nur gut funktionieren, wenn ausreichend Platz da ist und wenn vor allem ausreichend viele Fress- und Liegeplätze da sind, so dass auch die rangniedrigsten Pferde entspannt Heu fressen und schlafen können.

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Wir haben auf Gut Heinrichshof vier Minilaufställe mit je 2 Pferden, drei mittlere Offenstall-Gruppen mit 8-10 Pferden und zwei große Herden mit jeweils 14 Pferden. Mir persönlich gefallen die beiden großen Offenställe am besten.


Unruhe in großen Offenstall-Gruppen?

In unseren beiden großen Offenstall-Gruppen (eine reine Wallachgruppe und eine gemischte Gruppe mit nur zwei Wallachen und 12 Stuten) geht es etwas lebhafter zu, was jedoch eher an der Alterststruktur der Pferde liegt. Jüngere Pferde versuchen wir immer, in diese Herden einzusortieren, weil dort mehr Platz zum Spielen ist. Bei den kleineren Offenställen ist daher das durchschnittliche Alter deutlich höher. Die jüngeren Pferde sind natürlich öfters am rennen und toben. Manchmal machen die Älteren mit, zu anderen Zeiten stehen sie einfach daneben und sehen den Jungen zu. Man hat überhaupt nicht den Eindruck, dass es ihnen „zu unruhig“ wäre. Auf der anderen Seite merkt man den jungen Pferden an, dass die alten Pferde ihnen Sicherheit geben.

Ich finde es immer etwas schade, wenn Jungpferde in Herden aufwachsen, die nach Alter sortiert sind. Einer muss dann notgedrungen die Leitung übernehmen. Und damit ist ein Jährling oder ein Zweijähriger natürlich vollkommen überfordert.


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Kontakt

Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

​T. 035952 28098

F. 035952 28096

Email tr (ät) offenstallkonzepte.com

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