Offenstallwissen

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​​​​​Fressmengen bei Heu ad libitum

Fressmengen bei Heu ad libitum
Veterinäramt Hannover fördert Offenstallhaltung

​Veröffentlicht am ​​​​1.​​3.201​​​​7

​​Ich musste meine eigene Stute für 2,5 Monate wegen einer Lahmheit einzeln halten. Da sie schnell zu dick wird, habe ich besondere Aufmerksamkeit auf die Heumengen gelegt, wobei ich wenn eben möglich, das Heu ad libitum angeboten habe. Dazu gab es zwei Heutoys und zwei Kisten mit Kunststoffabdeckungen mit Löchern. Zusätzliche habe ich ein Strohnetz mit hinein gehängt.

Fressmengen Heu ad libitum

Ich hatte immer einen großen Heuballen in der Nähe des abgetrennten Abteils zur Verfügung, von dem nur die Stute gefüttert wurde. Ein Ballen reichte somit je nach Größe 2-3 Wochen. Ich habe (wegen mangelnder Absprache) vier verschiedene Heusorten gefüttert.

Leider habe ich keine Analysen von den verschiedenen Sorten. (Nach Erfahrungen mit den Lieferanten und den bereits gemachten Untersuchungen in der Vergangenheit vermute ich jedoch einen erhöhten Zuckergeshalt bei der vierten Sorte. ) Trotzdem finde ich die Beobachtungen interessant:


Die Fressmengen hingen eindeutig von den Heusorten ab (und nicht vom Wetter oder der Tagesverfassung).


Die Fressmengen waren bei einer Sorte bei 10-12 kg, bei zwei Sorten bei ca. 15 kg und bei der vierten Heusorte bei deutlich über 20 kg (hier musste ich dann schließlich dosiert füttern).

Bei den ersten drei Heusorten wurde das Strohnetz fast überhaupt nicht beachtet. Bei der vierten Sorte (mit den Fressmengen über 20 kg) wurde auch das Strohnetz zusätzlich noch mit leer gefressen (obwohl es sich hier um einen späten ersten Schnitt handelte => ausreichender Rohfasergehalt).


Vor allem die letzte Beobachtung bestätigt meine Vermutung, dass der (wahrscheinlich) hohe Zuckergehalt nicht nur zu hohen Fressmengen führt, weil es „lecker“ schmeckt, sondern dass in irgendeiner Form das Sättigungsgefühl beeinträchtigt wird.


Fazit: Wenn es mit Heu ad libitum nicht funktioniert und die Pferde viel zu viel fressen, lohnt sich ein Versuch mit anderen Heusorten (mit möglichst geringem Zuckergehalt, am besten nicht mehr als 8% bis maximal 10%)

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Ich hatte immer einen großen Heuballen in der Nähe des abgetrennten Abteils zur Verfügung, von dem nur die Stute gefüttert wurde. Ein Ballen reichte somit je nach Größe 2-3 Wochen. Ich habe (wegen mangelnder Absprache) vier verschiedene Heusorten gefüttert.

Leider habe ich keine Analysen von den verschiedenen Sorten. (Nach Erfahrungen mit den Lieferanten und den bereits gemachten Untersuchungen in der Vergangenheit vermute ich jedoch einen erhöhten Zuckergeshalt bei der vierten Sorte. ) Trotzdem finde ich die Beobachtungen interessant:


Die Fressmengen hingen eindeutig von den Heusorten ab (und nicht vom Wetter oder der Tagesverfassung).


Die Fressmengen waren bei einer Sorte bei 10-12 kg, bei zwei Sorten bei ca. 15 kg und bei der vierten Heusorte bei deutlich über 20 kg (hier musste ich dann schließlich dosiert füttern).

Bei den ersten drei Heusorten wurde das Strohnetz fast überhaupt nicht beachtet. Bei der vierten Sorte (mit den Fressmengen über 20 kg) wurde auch das Strohnetz zusätzlich noch mit leer gefressen (obwohl es sich hier um einen späten ersten Schnitt handelte => ausreichender Rohfasergehalt).


Vor allem die letzte Beobachtung bestätigt meine Vermutung, dass der (wahrscheinlich) hohe Zuckergehalt nicht nur zu hohen Fressmengen führt, weil es „lecker“ schmeckt, sondern dass in irgendeiner Form das Sättigungsgefühl beeinträchtigt wird.


Fazit: Wenn es mit Heu ad libitum nicht funktioniert und die Pferde viel zu viel fressen, lohnt sich ein Versuch mit anderen Heusorten (mit möglichst geringem Zuckergehalt, am besten nicht mehr als 8% bis maximal 10%)

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Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf

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