Offenstallwissen

Offenstallwissen

​​​​​​Blühstreifen am Weiderand

Veröffentlicht ​am ​​​13.5.2016

Insekten, vor allem Bienen und Hummeln, benötigen unsere Unterstützung. Und auch Pferde und Besitzer profitieren von Blühflächen oder Streifen. In jedem Offenstall gibt es eine geeignete Ecke, die man abrunden und auf der man Blühpflanzen einsäen kann.

Blühstreifen Offenstall

​​​In diesem Bild sieht man eine Totholzhecke, bei der wir davor noch einen Streifen abgetrennt haben und als Brach- und Blühstreifen nutzen. Insekten, Vögeln und Pferdebesitzern gefällt es, (die Pferde haben sich nicht deutlich geäußert :-)


Die Frage ist natürlich, wie man so etwas anlegt. Wenn es ein kleineres Eckchen ist, dann kann man Gras und nicht passende Wildkräuter jäten und im nächsten Schritt auf der freien Fläche Blühpflanzen einsäen. Handelt es sich um einen längeren Wiesenstreifen mit halbwegs geschlossener Grasnarbe, dann ist das Ganze etwas schwieriger. Die Samen benötigen ein freies Fleckchen Erde. Einfach „drüber säen“ funktioniert nicht.


Wenn man keine landwirtschaftlichen Geräte zur Verfügung hat oder der Platz dafür nicht ausreicht, kann man sich eine Gartenfräse ausleihen oder auch einen Grassodenschneider. Im ersten Fall erhält man einen quasi umgepflügten Streifen, auf dem man dann mit einer Harke noch etwas nacharbeiten muss. Im zweiten Fall hat man abgeschnittene Grassoden, die man per Hand zur Seite umdrehen muss.


Eine dritte Möglichkeit kann sein, dass man mit einem Spaten auf dem Streifen möglichst viele freie Stellen schafft. Diese Variante probieren wir aktuell aus.

Blühstreifen Offenstall

​Wir haben zwischen dem Weidezaun und einer Hecke noch einen ca. 100m langen Streifen frei. Hier habe ich jetzt begonnen, im Abstand von 1-2m jeweils kleine Flecken (ca. 30 x 30cm) vom Gras zu befreien und Blühpflanzen einzusäen. Das ist natürlich etwas mühsam, aber dafür einfach und preiswert. Man muss ja nicht alle an einem Tag buddeln, sondern kann es abhängig von Kraft und Zeit nach und nach ergänzen

Blühstreifen Offenstall

Die Hoffnung ist, dass die Pflanzen dort aufgehen und sich dann nach und nach in dem Streifen vermehren. Wenn man die Möglichkeit hat, die Samen (bei trockenem Wetter) die ersten 2-3 Wochen mit Wasser zu versorgen, stellt sich der Erfolg schneller ein.


Wir nutzen aktuell regionales Saatgut von Rieger-Hofmann, in unserem Fall die Mischung „24SN Blühmischung, mehrjährig“. Ich werde weiter berichten, wie es sich entwickelt bzw. hoffentlich in ein paar Wochen / Monaten wunderschöne Blumenbilder posten.

​​​​​​Blühstreifen am Weiderand

Veröffentlicht ​am ​​​13.5.2016

Insekten, vor allem Bienen und Hummeln, benötigen unsere Unterstützung. Und auch Pferde und Besitzer profitieren von Blühflächen oder Streifen. In jedem Offenstall gibt es eine geeignete Ecke, die man abrunden und auf der man Blühpflanzen einsäen kann.

Blühstreifen Offenstall

​​​In diesem Bild sieht man eine Totholzhecke, bei der wir davor noch einen Streifen abgetrennt haben und als Brach- und Blühstreifen nutzen. Insekten, Vögeln und Pferdebesitzern gefällt es, (die Pferde haben sich nicht deutlich geäußert :-)


Die Frage ist natürlich, wie man so etwas anlegt. Wenn es ein kleineres Eckchen ist, dann kann man Gras und nicht passende Wildkräuter jäten und im nächsten Schritt auf der freien Fläche Blühpflanzen einsäen. Handelt es sich um einen längeren Wiesenstreifen mit halbwegs geschlossener Grasnarbe, dann ist das Ganze etwas schwieriger. Die Samen benötigen ein freies Fleckchen Erde. Einfach „drüber säen“ funktioniert nicht.


Wenn man keine landwirtschaftlichen Geräte zur Verfügung hat oder der Platz dafür nicht ausreicht, kann man sich eine Gartenfräse ausleihen oder auch einen Grassodenschneider. Im ersten Fall erhält man einen quasi umgepflügten Streifen, auf dem man dann mit einer Harke noch etwas nacharbeiten muss. Im zweiten Fall hat man abgeschnittene Grassoden, die man per Hand zur Seite umdrehen muss.


Eine dritte Möglichkeit kann sein, dass man mit einem Spaten auf dem Streifen möglichst viele freie Stellen schafft. Diese Variante probieren wir aktuell aus.

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​Wir haben zwischen dem Weidezaun und einer Hecke noch einen ca. 100m langen Streifen frei. Hier habe ich jetzt begonnen, im Abstand von 1-2m jeweils kleine Flecken (ca. 30 x 30cm) vom Gras zu befreien und Blühpflanzen einzusäen. Das ist natürlich etwas mühsam, aber dafür einfach und preiswert. Man muss ja nicht alle an einem Tag buddeln, sondern kann es abhängig von Kraft und Zeit nach und nach ergänzen

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Die Hoffnung ist, dass die Pflanzen dort aufgehen und sich dann nach und nach in dem Streifen vermehren. Wenn man die Möglichkeit hat, die Samen (bei trockenem Wetter) die ersten 2-3 Wochen mit Wasser zu versorgen, stellt sich der Erfolg schneller ein.


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Dr. Tanja Romanazzi

Wallrodaer Str. 13

01900 Großröhrsdorf


T. 035952 28098

F. 035952 28096

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